Schlussfolgerungen

Obwohl es klare Vorteile gibt und die technische Realisierbarkeit der Telearbeit heute kein Hindernis mehr darstellt, ist es bis anhin nicht gelungen, dieser Arbeitsform zum Durchbruch zu verhelfen. Es gibt in der Schweiz nicht viel mehr als schätzungsweise einige tausend Telearbeitsplätze.

Verschiedene Probleme sind noch ungelöst. So z.B. die rechtliche, führungsmässige und arbeitspsychologische Unsicherheit. Die Angst vor der Abkoppelung des unternehmerischen Informationsflusses - wobei der informelle Informationsaustausch eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt - sowie die geringeren Aufstiegschancen bilden eine grosse Hemmschwelle auf der Arbeitnehmerseite. Auf der Arbeitgeberseite tut man sich noch schwer mit dem Gedanken der Führung auf der Basis der Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

Auf der anderen Seite gibt es klare gesamtwirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Vorteile. Die Telearbeit kann zur Optimierung von Regionalstrukturen beitragen, indem vorhandene Qualifikationen auch in wirtschaftlich benachteiligten Regionen wie zum Beispiel Berggebieten nutzbar gemacht werden und damit Interesse an verwertbarer Qualifizierung ausgelöst wird [Ulrich 1994]. Ebenfalls bilden die Einsparungen von Büroräumlichkeiten und unnötigen Arbeitswegen unumstrittene Vorteile für die Umwelt und die Lebensqualität im allgemeinen. weiter




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