Einleitung

Der Wunsch der Arbeitnehmer nach flexibleren Arbeitsplätzen wird zunehmend stärker. Nicht nur, was die Arbeitszeiten anbelangt, stehen enorme Wandlungen an, sondern auch was Arbeitsort, Arbeitsplatz und das Arbeitsklima im allgemeinen betrifft. Im Einklang mit diesen Forderungen findet auch die Telearbeit länger je mehr Einzug in die Diskussionen.

Von gewissen Unternehmungen wird diese - oft noch unbekannte - Arbeitsform bereits mit Erfolg praktiziert. Andere stehen an der Schwelle der Einführung. Als besonders heikel gilt die neue Führungsart der Arbeitgeber, welche im Zusammenhang mit der Telearbeit angewendet werden muss. Präsenzzeiten, Arbeitskontrolle und die permanente Verfügbarkeit der Mitarbeiter fallen praktisch weg. Die Angst der unkontrollierbaren Mitarbeiter scheint - obwohl noch keine Untersuchungen in der Schweiz vorliegen - die grosse Schwellenangst zu bilden.

Ziel dieser Arbeit ist es, in einem ersten Kapitel den vielfältig verwendeten Begriff der Telearbeit näher zu umschreiben und zu erklären. Im weiteren wird dann anhand von Beispielen gezeigt, in welcher Form Telearbeit in der Praxis umgesetzt wird. In einem letzten Kapitel werden dann die Akzeptanz der Arbeitnehmer aber auch ihre Ängste und Hoffnungen dargelegt.

Für die künftige Entwicklung der Telearbeit wäre eine Untersuchung der Akzeptanz der Telearbeit auf Arbeitgeberseite dringend durchzuführen. Nur wenn auf beiden Seiten, der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, die nötige Akzeptanz vorhanden ist, wird die Telearbeit, in den dafür geeigneten Berufsgruppen, eine Chance haben. In diesem Sinne ist sicherlich auch noch ein grosser Aufklärungsbedarf vorhanden.

Leider wird es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich sein, dieses Thema erschöpfend zu diskutieren. Dem Leser soll jedoch die Telearbeit auf eine verständliche Weise näher gebracht und an praktischen Beispielen erklärt werden. weiter

Obergesteln, im April 1996 Damian Hallenbarter  


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