Eine der wohl weitverbreitetsten und auch schon seit längerem be-stehenden Form der alternierenden Telearbeit ist diejenige des Journalisten, der Journalistin. Für Reportagen, Interviews etc. ist man weitgehend ausser Hause. Mittels Notebook und Natel D, lassen sich Texte, Bilder und Ton innert Kürze an die Redaktion übermitteln. Diese rasche Übermittlung ist in unserer schnellebigen Zeit nicht mehr weg-zudenken. Aktualität wird mit zunehmender Vernetzung zu einer Online-Einrichtung die ihrem Namen auch wirklich gerecht wird. Man liest nicht mehr Meldungen von Gestern sondern "klickt" sich durch die Ereignisse der letzten 10 Minuten. Im Zeitalter von Multimedia verschmelzen Radio, Fernsehen und Zeitungen zunehmends zu einer Einheit.
Ein weiterer grosser Anwendungsbereich der alternierenden Telearbeit liegt bei den Aussendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Der direkte Zugriff auf aktuelle Liefersituationen, Konditionen und Aktionen kann zum entscheidenden Verkaufsargument werden. Ebenfalls können Bestellungen direkt vom Kunden aus prompt und effizient getätigt werden.
Im Zusammenhang mit der alternierenden Telearbeit spricht man auch oft von Desksharing im Büro. Da Aussendienstmitarbeiter und -mitarbeiterinnen oft nur für kurze Zeit bzw. wenige Tage in der Woche im Büro sind, ist es nicht mehr nötig, einen 100%-Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. So werden einige Arbeitsplätze eingerichtet, die von mehreren benutzt werden können. Für dieses Desksharing ist eine gute Organisation und eine optimale Anzahl - nicht zu viele und nicht zu wenige - dieser Arbeitsplätze nötig. Ein Beispiel wie dies aussehen kann wird im 2. Kapitel (Seite 11 ff.) anhand der IBM Schweiz erläutert.
Eine Chance dieser Arbeitsplätze besteht darin, dass gewisse alleinerziehende Mütter oder Väter gelegenheit haben, zu Hause bei den Kindern zu sein und trotzdem arbeiten zu können. Aber auch für Ehepaaren die beide zu 100% arbeiten, kann es hilfreich sein, einen gewissen Prozentsatz der Arbeit daheim erledigen zu können.
Ein Modell sähe so aus, dass 50% der Arbeit im Betrieb und die restlichen 50% zu Hause erledigt werden. Da ja die Kindererziehung nicht eine immerwährende Kontrolle und Pflege verlangt, sondern in gewissen Teilen aus reiner Präsenzzeit besteht, ergäben sich hier immer wieder Lücken, in denen man sich der Arbeit widmen könnte. weiter
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