Die Bedeutung der neuen Organisation wird im folgenden [Finanz-Revue 1990] geschildert:
Neue Wege gehen in der Telekommunikation heisst auch alte Denkschemata über Bord werfen und Kommunikation nicht mehr als Ereignis anzusehen, für welches man sich "à tout prix" am gleichen Ort und zur gleichen Zeit einzufinden hat. Der Mitarbeiter muss lernen, mit neuen Kommunikationsmitteln effizient und verantwortungsbewusst umzugehen, also alle Kommunikationskanäle zu kennen und sich aufgabenkonform für den jeweils richtigen zu entscheiden.
Das Anforderungsprofil an den Mitarbeiter ist dadurch im Wandel begriffen. Selbständigkeit und Eigenverantwortung - auch im Umgang mit den modernen (Tele-)Kommunikationsmitteln - sind je länger, je mehr gefragt. Deshalb muss die Technik den Menschen einbetten. Der Mensch soll Mittelpunkt der Abläufe bleiben und sich niemals einem Diktat der Technik unterwerfen.
Grundvoraussetzung für die Einführung neuer Kommunikations- und Arbeitsformen sind eine hohe Motivation bei den Mitarbeitern sowie sauber durchdachte und leicht einzuspielende Arbeits- und Kommunikationsabläufe. Ein weiterer Baustein ist der "genetische Code", die Unternehmens-Kultur, fussend auf einer klaren Philosophie.
In der heutigen schnellebigen Zeit verlieren die repetitiven Aufgaben immer mehr an Bedeutung. Trotzdem - oder gerade deshalb - müssen überdachte, flexible Organisationsregeln aufgestellt und angewendet werden.
Dabei spielen "Job-Descriptions", Ablauf- und Flussdiagramme, praxisnahe Planungssysteme für jeden Mitarbeiter und differenzierte Führungsinstrumente aufgrund von Unternehmenskennzahlen eine enorm wichtige Rolle. Sie sind das "pièce de résistance", das Auffangnetz, wenn andere Stricke reissen.
Die Erfahrung der Firma Zutt und Partner zeigt klar, dass dank diesem organisatorischen Auffangnetz immer wieder neue Wege gesucht und relativ gefahrlos gegangen werden können. Über eines besteht aber kein Zweifel: Der rasante Technologiewandel verlangt eine permanente Überprüfung und Anpassung der Ablauforganisation mit dem Ziel, potentielle Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen und Probleme in Lernprozesse zu verwandeln. Nur so können Leerläufe und schmerzliche "Abstürze" vermieden und die Motivation aller Mitarbeiter hochgehalten werden. weiter
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