-Bildschirmarbeit ist ungesund
-verschafft zu wenig Bewegung
-macht den Menschen kaputt
-führt zur Entmenschlichung der Arbeit
-ist monotone, langweilige Arbeit (zusammen 18%)
Eher auf die häusliche Arbeitssituation und -moral bezogen sind Probleme wie "fehlende Ruhe daheim" und "Disziplin würde fehlen".
Ein erstaunlich hoher Anteil von fast zwei Dritteln aller Befragten stimmte jedoch noch 1987 einer indirekten (projektiven) Frage mit der folgenden Aussage zu: "Eine Änderung der Arbeits- und Lebensgewohnheiten in der Familie, bei der einer der Partner der bisher auswärts berufstätig war, wegen Telearbeit plötzlich beginnt, zu Hause zu arbeiten, könnte zu familieninternen Spannungen und Konflikten führen".
Ausser den Chancen der Telearbeit müssen auch mögliche Risiken der Telekommunikation gesehen werden. Neben Abhängigkeit von der Technik, Manipulierbarkeit und Zunahme des Freizeitverkehrs besteht die Gefahr einer "gespaltenen Gesellschaft" mit sozialen Spannungen zwischen Gruppen, welche von der neuen Technologie profitieren und anderen, welche damit nicht umgehen können.
Mit Telearbeit kommt der Arbeitsplatz zum Menschen - statt wie bisher immer umgekehrt. Die mit der industriellen Revolution des 18. Und 19. Jahrhunderts einsetzende örtliche Trennung der Lebensbereiche "Arbeiten" und "Wohnen" können zumindest teilweise überwunden und die starre Bindung des Arbeitnehmers an den Arbeitsort und die betriebsübliche Präsenzzeit seines Arbeitgebers etwas gelockert werden.
Für die Personalpolitik der Unternehmungen ist von Bedeutung, dass eine zunehmende Zahl von qualifizierten Arbeitnehmern es ablehnt, im Stadtzentrum zu wohnen oder lange Arbeitswege auf sich zu nehmen. Ebenso spricht die zunehmende Zahl von erwerbstätigen jungen Frauen für eine Arbeitsform, bei der Betreuung von Kindern und Haushalt flexibler gestaltet werden könnten.
Telearbeit ist eine Form - aber nur eine von mehreren Formen der Arbeitsflexibilisierung. weiter
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