Schlusswort

Es gibt nichts Gutes,

ausser man tut es.

(Erich Kästner)

Im vorliegenden Werk habe ich die unterschiedlichen Aspekte der Telearbeit aufgedeckt und aufgezeigt. Es wurden viele mögliche Szenarien mit all ihren positiven und negative Folgen erörtert. Über das Gut oder Schlecht dieser Entwicklung möchte ich an dieser Stelle nicht philosophieren - dies überlasse ich gerne den jeweiligen Experten - obwohl mich ein Diskurs sicherlich reizen würde. Aber wie bei jeder Arbeit war auch bei dieser der Rahmen beschränkt. Man könnte noch unendlich viele Teilaspekte eruieren. In dem Sinne bildet diese Arbeit auch keine abschliessende Diskussion, sondern ein Beitrag zur aktuellen Thematik Telearbeit - eine Anregung für jene, die sich mit der Materie noch überhaupt nicht befasst haben und ein Gedankenanstoss für alle, die neue Wege suchen und gehen wollen.

 

Die Arbeitswelt und das Zusammenleben der Menschen schlechthin ist enormen Wandlungen ausgesetzt. Vieles wird sich ändern, einiges wird unterbleiben und manches der Zukunft überlassen. Telearbeit kann ein entscheidender Beitrag zur Lösung der anstehenden Probleme leisten. Klar, Telearbeit ist keine Allerweltsmedizin, mit welcher man alle arbeitsmarktpolitischen Schwierigkeiten lösen kann. Aber einen Beitrag auf dem Weg ins nächste Jahrhundert bietet diese Arbeitsform ganz sicher. Die Umfragen haben die Erwartungen bestätigt. Telearbeit steckt in der Schweiz in den Kinderschuhen (es werden ca. 20'000 Telearbeiter geschätzt) und wird sich in Zukunft nur schwer durchsetzen. In der USA arbeiten heute gut 20 Millionen Menschen als Teleworker; das entspricht etwa 12 Prozent aller Arbeitsplätze. In Europa hingegen sind es weniger als ein Prozent. Gerade aus regionalpolitischer Sich ist zu hoffen, dass eine vermehrte Durchdringung stattfindet.



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