Ziele

Ziel dieser Arbeit ist es, in einem ersten Kapitel den vielfältig verwendeten Begriff der Telearbeit näher zu umschreiben und zu erklären. Im Abwägen mit bestehenden Definitionen wird eine allgemeingültige Abgrenzung des Begriffs Telearbeit erarbeitet.

 

Im zweiten Kapitel werden die Resultate der Befragungen dargelegt. Es gilt die verschiedenen Betriebe, mit welchen Interviews geführt wurden, in vier Schwerpunktthemen miteinander zu vergleichen. Diese Themen werden anhand der Fragen des Fragebogens gebildet.

 

Es sind dies:

Im dritten Kapitel, welches zugleich der Hauptteil dieser Arbeit darstellt, wird die Einführung der Telearbeit im Unternehmen erörtert. Ausgehend von den Rahmenbedingungen, die gegeben sind oder geschaffen werden müssen, gilt es, die verschiedenen Stufen von der Idee bis hin zur Einführung zu erörtern. Neben technischen Voraussetzungen wird in diesem Kapitel geprüft, inwiefern die aktuellen Führungssysteme für die Telearbeit geeigneten sind, und welche Änderungen in Zukunft notwendig sein werden, damit Telearbeit nicht nur zu einer Chance, sondern zu einem ernsthaften Potential wird. Ebenfalls werden Aspekte der Sicherheit, Wirtschaftlichkeit sowie der rechtlichen Rahmenbedingung für Telearbeitsmodelle dargelegt. Der Abschluss des Kapitels wird gebildet durch ein sechsstufiges Phasenmodell, welches bei der Einführung behilflich sein soll.

 

In einem letzten Kapitel werden dann Arbeitgeber- und -nehmerinteressen zusammengeführt. Ausgehend von den Resultaten der Umfragen und unter Hinzunahme vergleichender Literatur, wird hier versucht, ein Modell eines zukünftigen Telearbeitsplatzes zu entwerfen. Dies stellt eine Hypothese über eine zukünftige Arbeitsgestaltung dar.

 

Vorgehen

Das Vorgehen, um die gesteckten Ziele zu erreichen, bestand einerseits darin, mittels empirischer Untersuchungen (persönliche und telefonische Interviews) bei Unternehmen die aktuelle Situation, sowie deren Entstehen und zukünftige Entwicklung abzuklären. Auf der anderen Seite galt es, mittels Fachliteratur die festgestellten Tendenzen zu untermauern und ergänzen. Ebenfalls konnte mittels der Literatur ein Vergleich mit benachbarten Ländern herangezogen werden.

 

Die Umfragen wurden in Form von Befragungen durchgeführt. Die Auswahl der kontaktierten Unternehmen erfolgte bewusst. Bei den persönlichen Interviews wurde standardisiert nach einem einheitlichen Fragebogen vorgegangen, jedoch mit offenen Fragen. Bei den telefonischen Interviews gab es keine Standardisierung.

 

Was die Literatursuche anbelangt, konnte mit Genugtuung festgestellt werden, dass in den europäischen Nachbarländern in den vergangenen Monaten Bücher zum Thema Telearbeit aus dem Boden sprossen wie Pilze nach einem schwülen Sommergewitter. Aufgrund der Aktualität des Themas und der Schnelllebigkeit der mit dem Thema verbundenen Technik war man gezwungen, sich auf die Literatur der letzten paar Jahre zu beschränken. Es hat keinen Sinn, Spekulationen über mögliche Techniken zu zitieren, die heute längst Standard oder bereits wieder Vergangenheit sind.

 

Um den Lesefluss der Arbeit nicht unnötig zu behindern, wird jeweils nur eine Form des Geschlechts erwähnt. Natürlich sind implizit immer beide Geschlechter gemeint.

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