Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr,
als er zu finden wünschte. (Tempelherr).
(Lessing)
Aufgrund der fehlenden Literatur zur Einstellung der Schweizer Arbeitgeber bezüglich Telearbeit galt es, mit gezielten Umfragen diese zu erforschen. Dabei beschränkte sich der Verfasser auf wenige Grossbetriebe, von welchen bekannt war, dass sie Telearbeit im "grösseren Stil" praktizieren. Ergänzend wurden nach dem Zufallsprinzip einige Unternehmen ausgewählt, von denen man annahm, dass sie evtl. vereinzelte Telearbeitsplätze besitzen würden.
Diejenigen Betriebe, welche Telearbeit in Ihrem Betrieb als frei wählbares Arbeitsmodell anbieten, wurden persönlich aufgesucht und interviewt. Die anderen Unternehmungen befragte man anhand desselben Fragebogens telefonisch. Aufgrund der noch sehr geringen Durchdringung von Telearbeit in der Schweiz, verfügen die meisten Unternehmen nur über einen bis zwei solcher Arbeitsplätze. Zudem sind diese Arbeitsplätze i.d.R. nur temporär eingerichtet. Aus diesem Grund waren diese Unternehmen auch nicht bereit, ein persönliches Interview zu geben. Sie haben viel zu wenig Erfahrung, um konkrete Aussagen zu den gestellten Fragen zu machen. Jedoch versuchten die meisten, telefonisch auf die Fragen zu antworten.
Folgende Unternehmen wurden persönlich interviewt:
CREDIT SUISSE, Worblaufen, Foyer Handicap, Neuchâtel
und Zutt und Partner in Wolfhausen.
Telefonische Befragungen wurden bei nachstehenden Betrieben durchgeführt:
ASCOM AG, Solothurn, Denner AG, Zürich, Von Roll, Zürich
sowie bei der Schweizer Rück, Zürich
Bei IBM wurde auf eine Umfrage verzichtet, da das Modell IBM von der Seminararbeit her bestens bekannt ist [Hallenbarter 1996].
In diesem Kapitel werden die Antworten auf die einzelnen Fragen einander gegenübergestellt. Auf diesen Resultaten aufbauend folgt dann die Analyse und Weiterentwicklung im internationalen Vergleich in den Kapiteln drei und vier.
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