Bei Zutt und Partner sind alle drei Formen der Telearbeit vertreten.
Angeboten werden die Arbeitsformen nach dem Cafeteria-Ansatz. Danach werden mit einer Art Menuplan dem Beschäftigten bestimmte Leistungen der Unternehmung zur freien Wahl angeboten.13 Im Falle der Firma Zutt & Partner geht es speziell um die Möglichkeit, die Form und den Ort der Arbeitsleistung weitgehend selbst zu bestimmen. Abhängig ist die individuelle Ausgestaltung der Arbeitsform vorwiegend von den Neigungen des einzelnen Mitarbeiters. Nach einer Eingewöhnungszeit von ungefähr einem Jahr kann jeder Mitarbeiter seine bevorzugte Arbeitsform frei wählen.
Auch bei Zutt & Partner gibt es Mitarbeiter, die nach wie vor nachtraditioneller Art im Büro arbeiten weil sie sonst den Kontakt mit denMitarbeitern vermissen würden. Von den 15 Mitarbeitern arbeiten nurwenige ausschliesslich zu Hause. Vorausgesetzt wird allerdings bei allendie Akzeptanz des ungewöhnlichen Organisations- und Kommunikationssystems.
Die angesprochenen Probleme sind auch für die Mitarbeiter von Zutt & Partner nicht unbekannt. Das Arbeiten und das Wohnen soll in ihrem Modell zwar wieder zusammengeführt werden, aber nicht um jeden Preis. Es soll keine Telearbeit erzwungen werden, sondern sie soll nach folgenden Grundsätzen ermöglicht:
-Dort wo es möglich ist
-Für jede(n) die (der) das will
-In der Form die den Menschen und den Tätigkeiten angemessen ist.15 Weiter
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13) Keller Pfrunder, A. (1995): Individualisier-lng der Personal- wirtschaft, in: Die Unternehmung 4/95, S. 262.
14) Schoch, R. (1995): Telearbeit-Diffusion einer neuen Arbeitsform, S. 412.
15) Zutt, H.-P. (1991), in: SYSdata 7-8/91 (Interview).
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