Abbildung 216: Umfrageergebnis bezüglich der Frage:
"Würde Telearbeit des Partners zu Hause begrüsst oder gäbe es Schwierigkeiten?
Ein Anliegen bei der Einführung der Telearbeit bei Zutt & Partner war die Integration des beruflichen und des familiären Alltags. Es wurde nach einem Weg gesucht, der aus der "vaterlosen Gesellschaft''17 führt. Der Wunschtraum eines vollintegrierten Arbeitsplatzes zu Hause oder gar im Ferienhaus hat sich dank den Fortschritten der im Bereich der Telekommunikation mittlerweile erfüllt.
Nur positiv sind aber diese Entwicklungen trotzdem nicht, denn dieAbgrenzung zwischen Beruf und Freizeit ist oft nicht einfach. Die Gefahr besteht, dass wegen der dauernden Erreichbarkeit der Arbeitstag nie endet. Geschäftsemotionen sind auch zu Hause spürbar, man kann aber auch besser über die Tätigkeit informieren, sie der Frau und den Kindern vermitteln.
Bei der Familie Zutt wurde versucht das Problem der Abgrenzung von Berufs- und Privatleben mittels einer baulichen Barriere zu lösen. DerArbeitsraum befindet sich im einem vom Wohntrakt getrennten Hausteil. Früher gab es eine Verbindungstür, heute ist sie abgeschlossen. Daneben gibt es zwei verschiedene Telefonanschlüsse. Der private Anschluss ist nach Angaben von Ph. Zutt für "Geschäftliches" tabu. Dass sich damit aber das Problem noch nicht vollständig gelöst ist beweistvielleicht ein Detail. Laut Ph. Zutt hat der Vater immer ein Diktiergerät neben dem Bett. " ...damit er ja nichts vergisst, falls er mit einer innovativen Ideen aufwacht", erzählt der Sohn mit einem leichten Schmunzeln. Weiter
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16) Schoch, R. (1995): Telearbeit-Diffusion einer neuen Arbeitsform, S. 412, Graphik 8.17) o.V. (1991), in: Informatik Nr. 7, Sonderbeilage der Basler Zeitung Nr. 193, Mittwoch, 21. August 1991.
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