1. Einleitung und Problemstellung
Die vorliegende Arbeit soll anhand eines Feldinterviews einen Einblick in die Praxis der Telearbeit geben. Untersucht wurde das Kommunikationsberatungsunternehmen Zutt & Partner, welches schon seit 1985 Telearbeit betreibt. Die Arbeit ist wie folgt aufgebaut: In einem ersten Teil wird der Tätigkeitsbereich von Zutt & Partner genauer erläutert, der zweite Teil beschreibt die Funktionsweise des von Zutt & Partner gewählten Modells, der dritte Teil beschäftigt sich mit den Gründen der Einführung der Telearbeit und in einem vierten Teil wird das Vorgehen und die aufgetretenen Probleme der Implementierung behandelt. Eine abschliessende Beurteilung des Modells rundet die Arbeit ab.Zutt & Partner wurde 1978 als Werbeagentur gegründet. Seit 1991 tritt die Unternehmung als Zutt & Partner Kommunikationsberatung am Markt auf. Zutt & Partner beschäftigt sich unter anderem mit der Multi-Media-Grossproduktion für Schweizer Bankell, der Gestaltullg von Direct-TV, d.h. mit der digitalen und modularen Film- und Videoproduktion direkt ab Computer, mit der Gestaltung von kommerziellen Home-Page-Seiten auf Internet sowie der Beratung für die Implementierung von Telerabeit. Zutt & Partner waren 1995 Mitbegründer des Regionalfernsehens Zürcher Oberland AG und haben mit der Via/Zutt & Partner ein Joint-Venture zur Produktion von Adventure-Games auf dem Computer lanciert.Neben der eigentlichen geschäftlichen Tätigkeit ist Zutt & Partner seit 1992 Mitglied der ASUT, der schweizerischen Vereinigung fürFernmeldebenützer und seit 1994 offizieller ECTF-Koordinator (European Cummunity Telework-Telematics) für die Schweiz.
1995 beschäftigt Zutt & Partner 15 Angestellte, welche mehrheitlich Grafiker, Werber und Telekommunikationsberater sind. Zutt & Partnererwirtschaftet ein geschätzes Bruttoeinkommen von rund 1,5 Mio Franken. Weiter