Bild 2: Verteiltes repliziertes Gruppenprozessmodell

Teleworking-Kommunikation im verteilten replizierten GruppenprozessmodellBei der Planung von Teleworking-Kommunikation im aufgezeigten Modell muss berücksichtigt werden, dass man entweder nach der Assoziierung der Gruppenteilnehmer untereinander oder nach der Richtung des Informationsflusses unterscheiden kann [BorS95, 120]. Bei der Unterscheidung nach der Assoziierung der Gruppenteilnehmer untereinander gibt es drei Möglichkeiten. Die Information fliesst: a) von einem zu vielen Gruppenmitgliedern (1-m) bzw. umgekehrt (n-1), b) von einem Gruppenteil zu einem anderen Gruppenteil (n-m, nicht unbedingt disjunkt) oder c) zwischen zwei einzelnen Gruppenangehörigen. Fall a) wäre gegeben, wenn ein Projektleiter seine Anordnungen den virtuellen Projektmitarbeitern mitteilt, b) wenn die Projektmitarbeiter per Teleworking untereinander kommunizieren [Vowl96, 20] und c) im Falle einer direkten Abstimmung zwischen zwei Projektleitern.

Bei Unterscheidung nach der Richtung des Informationsflusses, lassen sich unidirektionale und bidirektionale Richtung trennen. Die bidirektionale Richtung erfordert eine Interaktion zwischen den Gruppenteilnehmern, während der unidirektionalen Richtung keine Interaktion zugrundeliegt. Teleworking im skizzierten Modell kann mittels der beiden folgenden Varianten realisiert werden.

- Indirekte Kommunikation über Kontrolleinheit: {T} sei die Anzahl der Teleworker im Netz. Erfolgt die Übertragung über eine Kontrolleinheit t(K), so gibt es {T}-1 Verbindungen, falls die Kontrolleinheit t(K) selbst ein Rechner in der Gruppe ist (vgl. Bild 3).

- Direkte Kommunikation: Im Falle einer direkten Kommunikation zwischen allen Teleworkern sind [{T} x ({T}-1)] / 2 Verbindungen notwendig, woraus sich eine Komplexität von O({T}2) ergibt. Eine Verbesserung kann durch Verwendung von Multicast-Kommunikation erreicht werden (vgl. Bild 4). Weiter




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