Ein Tag im Leben eines Teleworkers

Philipp Zutt ist 23 Jahre alt und der Sohn des Gründers der Marketing- und Kommunikationsagentur Zutt & Partner The Net-Agency, die auf neue Medien spezialisiert ist. Die Firma mit Sitz in Wolfhausen ZH gilt als Pionierin des Teleworking in der Schweiz. Sie begann vor 17 Jahren die Arbeitsplätze zu dezentralisieren. Heute ist der Hauptsitz mit zehn externen Teleworkern verbunden, die alle miteinander vernetzt sind.

Wie sieht der Alltag von Philipp Zutt aus? Wenn er morgens aufwacht, kann er sich den Arbeitsweg ersparen, Anzug und Krawatte bleiben im Schrank. Punkt acht Uhr fünfundvierzig sitzt er zu Hause am Telefon und gibt einem Gestalter die letzten Instruktionen für ein Fotoshooting. Zutt hat die Entwürfe auf dem Farbbildschirm seines Notebook begutachtet. Sein Telefon ist mit einem Lautsprecher ausgerüstet, so dass er beim Sprechen die Hände frei hat.

Danach heisst es Post durchsehen. Die wichtigsten Briefe sind vom Sekretariat am Hauptsitz aufbereitet und Zutt auf den Telefonbeantworter gesprochen worden. Er entscheidet, welche Infos an wen weitergeleitet werden müssen. Dabei versieht er jeden Auftrag mit einem Prioritäten-Code, der ihm und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzeigt, mit welcher Dringlichkeit das Geschäft erledigt werden muss.

Anschliessend steht Kundenakquisition auf dem Programm. Dazu loggt sich Zutt in die zentrale Kundendatenbank ein. Ihr kann er alle nötigen Informationen entnehmen. Zehn Minuten später schaltet ihm die Zentrale den Gesprächspartner durch. Der Telefontermin war die Woche zuvor vereinbart worden. Nach dem Gespräch gehen die Telefonnotizen auf den Server. Nun ist Zeit für einen Kaffee auf der Terrasse. Auch in der Pause ist Zutt via Natel und E-Mail erreichbar. weiter

 
 
 
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