Die einzelnen Zellen rüstete man mit dem nötigen Zellmaterial - sprich Hard- und Software - aus. PC mit Software, Telefone mit Beantworter, Telefax, Electronic-Mail - der "Briefkasten" des Computers -, Tonbandübermittlung als Voice-Mail, Scanner, Server, Host und Printer, dazu Modems, mit welchen über Telecom, Mietleitungen bei den PTT und weitere Kanäle kommuniziert wird, stellen den Grundstein des Organismus dar.
Die Vernetzung und Harmonisierung all dieser Bausteine ist Aufgabe der neuen Organisation, welche nicht starr, sondern flexibel ist und ständig dem neuesten Bedürfnis des Menschen angepasst werden muss.
Dazu ist die Koordination von Psychologen, Pädagogen, Telekommunikationsspezialisten, Hard- und Softwareherstellern, Computer-Freaks, PTT und nicht zuletzt von dern Vorstellungen der beteiligten Mitarbeiter notwendig, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.
Das Anforderungsprofil an den Mitarbeiter ist dadurch im Wandel begriffen. Selbständigkeit und Eigenverantwortung - auch im Umgang mit den modernen (Tele-)Kommunikationsmitteln - sind je länger, je mehr gefragt. Deshalb muss die Technik den Menschen einbetten. Der Mensch soll Mittelpunkt der Abläufe bleiben und sich niemals einem Diktat der Technik unterwerfen.
Grundvoraussetzung für die Einführung neuer Kommunikations- und Arbeitsformen sind eine hohe Motivation bei den Mitarbeitern sowie sauber durchdachte und leicht einzuspielende Arbeits- und Kommunikations- abläufe. Ein weiterer Baustein ist der "genetische Code", die Unter- nehmens-Kultur, fussend auf einer klaren Philosophie.
In der heutigen schnellebigen Zeit verlieren die repetitiven Aufgaben immer mehr an Bedeutung. Trotzdem - oder gerade deshalb -müssen überdachende, flexible Organisationsregeln aufgestellt und angewendet werden.
Dabei spielen "Job-Descriptions", Ablauf- und Flussdiagramme, praxisnahe Planungssysteme für jeden Mitarbeiter und differenzierte Führungsinstrumente aufgrund von Unternehmenskennzahlen eine enorm wichtige Rolle. Sie sind das "pièce de résistance", das Auffangnetz, wenn andere Stricke reissen.
Unsere Erfahrung zeigt klar, dass dank diesem organisatorischen Auffangnetz immer wieder neue Wege gesucht und relativ gefahrlos begangen werden können. Über eines besteht aber kein Zweifel: Der rasante Technologiewandel verlangt eine permanente Ueberprüfung und Anpassung der Ablauforganisation mit dem Ziel, potentielle Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen und Probleme in Lernprozesse zu verwandeln. Nur so können Leerläufe und schmerzliche "Abstürze" vermieden und die Motivation aller Mitarbeiter hochgehalten werden. weiter
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| Roland Laux, Marketing | René Will, EDV und Organisation | Christian Erni, Art Director |
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