Seine Gedanken einbringen. Der Computer, als Arbeitswerkzeug, hilft mit:
Als Ideenspender, Ideensammler und -bündler und als Darsteller von Konzeptfeldern und Lösungsansätzen: "Computer added creativity".
Kreativität aus dem Computer? Relationale Datenbanken machen's möglich. Da gibt es die "Ideothek", in der laufend alle Ideen eingetragen werden. Via Stichworte, Themengebiete, Kundengruppen usw. stösst man beim Konzipieren auf interessante Inputs. Der Computer unterstützt das Brainstorming. Eine andere Datenbank erlaubt es, die neugeborenen Ideen zu sammeln, zu sortieren, zu bewerten und grafisch darzustellen. Die entstandenen Konzeptionsbilder helfen bei der Beurteilung und Weiterentwicklung.



"Telesigned letters"

Sechzehn Uhr vierzig. Er ist zurück im "Einzeller". Ein Manuskript und die Briefe, die er gestern diktiert hat, befinden sich in seinem Eingangsordner. Auf dem Manuskript visiert er den elektronischen OK-Stempel. Und die Briefe? Seine persönliche Unter- schrift ist vom Atelier digitalisiert worden, damit er die Briefe auch von zuhause aus signieren kann. Er setzt sie ganz einfach am richtigen Ort ins Dokument ein. Dann schickt er dieses zurück. In der Mutterzelle wird das Schreiben ausgedruckt. Er braucht keinen Laserprinter in seinem Büro und muss nicht extra zur Post gehen. Der Hauptsitz erledigt diese Arbeit für alle zusammen.


Die Teleunterschrift: Eine Verknüpfung von zwei Programmen macht's möglich. Damit die Unterschrift gut aussieht, hat sie der Grafiker nach dem "Scannen" freigestellt.

"Beep, beep!" tönt's aus dem Computer. Via Conference-Mail hat der Geschäftsleiter ein "Brainwriting" einberufen. Er fragt nach Ideen zu einem geplanten Event eines Kunden. Möglichst viele in möglichst kurzer Zeit. Die fünf beteiligten Mitarbeiter sitzen alle an einem anderen Ort. Jeder schreibt seine Ideen in die Mailbox, die anderen vier können sie sogleich auf ihrem eigenen Bildschirm lesen. Aktion und Interaktion. Am Schluss wird die Liste ausgedruckt, keine Idee geht verloren.


Brainstorming auf dem Computer: Kreative Höhenflüge können auch kurzfristig durchgeführt werden. Man muss sich nicht treffen. Im Hintergrund steht eine einfache Mailbox, forumartig organisiert.

Sein älterer Sohn trägt ein Anliegen vor. Er möchte aus dem Schulwahlfach Spanisch aussteigen, mitten im Semester. "Lohnt sich ein nochmaliges Gespräch mit dem Lehrer nicht?" - Das Büro wird zum Familiensprechzimmer.


Familienorganisation: Das Büro ist Geschäft. Auch, wenn es sich unter dem gleichen Dach wie die Wohnung befindet. Und auch, wenn Familiäres besprochen werden kann. Dann funktioniert das Büro allerdings im Sinne eines Sprechzimmers, damit es nicht Wohnraum wird.


Schneckenpost?

Inzwischen ist es achtzehn Uhr fünfundvierzig. Er sieht die ?Snail-Mail» durch. Alles, was nicht eilt: Mailings, Einladungen, Branchenzeitschriften und anderes mehr. Selektionieren, weiterleiten, terminieren. Nicht mehr mit der Fullpower-Energie des Morgens. Neunzig Prozent der Post geht via Voice-Mappen an Mitarbeiter weiter.


Voice-Mappen sind mobile Briefkästen. Die Kombination von Papierpost und Stimme.

Wenn's eilt, geht die Information direkt durch den Draht. Ein ?Voice-Übermittler» dient als Brücke zwischen Diktiergerät und Telefon, auf den Beantworter des Sekretariats oder direkt an den Arbeitsplatz eines Mitarbeiters. Für kurze Botschaften benutzt er die Voice-Mail auf seinem Notebook. Spätestens morgen bei Arbeitsbeginn hört der Empfänger die Nachricht.

Zwanzig Uhr, die Tochter wird gleich zu Bett gehen. Er sitzt im Schaukelstuhl und erzählt ?Die unendliche Geschichte».

Auch er profitiert vom Feierabend. Kein langer Heimweg, kein Stau und kein Warten. Datenverkehr statt Strassenverkehr. Privates Umfeld: Erzählen, zuhören, spielen. Auch seine Partnerin profitiert von den flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten: Mehr Zeit, mehr Nähe und mehr Möglichkeiten, aufeinander einzugehen.


Planung für morgen

Es ist einundzwanzig Uhr dreissig. Er zieht sich nochmals ins Büro zurück. Planen für den nächsten Tag ist wichtig.


Ein elektronisches Planungstool macht das örtlich getrennte Arbeiten möglich. Eine Agenda, die gleichzeitig Pendenzenliste und Tagesplan ist.

Morgen wird er sich um sechzehn Uhr mit dem Geschäftsführer besprechen. Der Computer hat ihm diesen Termin heute im Laufe des Tages vorgeschlagen. Der Zeitpunkt passt ihm: "ATTEND! " - das ganze Netzwerk weiss Bescheid.


Die Vorteile der elektronischen Planung: Transparenz im ganzen Unternehmen, auch wenn alle irgendwo anders arbeiten. Die Zusammenarbeit lässt sich leichter ko-ordinieren und gibt jedem eine grosse Freiheit bei der Einteilung seiner Arbeit.


Zutt & Partner

Zutt & Partner, the Net-Agency, wurde 1978 gegründet. Heute arbeiten 15 Menschen in zehn verschiedenen Zellen.
Die ursprünglich reine Werbeagentur hat sich auf neue Medien spezialisiert: Multimedia-Produktionen, kommerzielle Internet-Sites und Intranet-Lösungen, Direct-TV® (modulare, digitale Filmproduktion) und Beratung für die Implementierung von Telezusammenarbeit.

Zutt & Partner ist seit 1994 "Swiss Coordinator" des "European Community Telework/Telematics Forum".

 
 
 
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